Idee

„Heimat ist der Mensch, dessen Wesen wir vernehmen und erreichen.“ Max Frisch

 

„Ein schönes Herz hat bald sich heimgefunden, / es schafft sich selbst, still wirkend, seine Welt.“ Friedrich Schiller

Der Musiker und Komponist Felix Räuber (bekannt als Sänger der preisgekrönten Indie-Pop-Band Polarkreis 18)

begibt sich auf eine Forschungsreise, eine schöpferische Spurensuche in sein HEIMAT-Bundesland Sachsen –

und wird bei seiner Expedition von einem Filmteam begleitet. 

 

Ausgehend von seiner Geburtsstadt Dresden strömen Räuber und sein Team aus, um alten wie neuen Fragen

nach Identifikation und Zugehörigkeit mit eigenen Antworten zu begegnen:

Welche Landschaft, welcher Ort, welcher Umstand und welche Tradition führt letztlich zu einer Melodie?

Welche Begegnung, welche Geschichte, welche Biografie führt zu einem Liedthema?

Welche, als Heimatmotive empfundenen akustischen Reize und Empfindungen können in eine konkrete Komposition münden?

Wer alles empfindet Sachsen als HEIMAT? Wie interkulturell und vielseitig ist das große Bild?

Kern ist die akustische Auseinandersetzung mit einem Begriff, der unglaublich viele Identitäten, Mensch und Natur, verbindet.

Aus der Materialsammlung wird etwas Neues entstehen und Darstellung finden –

die Verbindung von Erinnerungen und Visionen gleichermaßen.

 

Die einzelnen Glieder von HEIMAT in Sachsen zu zeigen, die Bestandteile erfahrbar zu machen und

ihnen im wahrsten Sinne des Wortes Gehör zu verschaffen, das ist das Ziel des audiovisuellen Projekts.

 

Inspiration

Diese Künstler haben uns u.a. zur Umsetzung von HEIMAT inspiriert:

 

Der Film „Island Songs“ des Komponisten Ólafur Arnalds (Film hier)

Der Trailer zu und die Grundlage für das Album „Piramida“ der Band Efterklang (Trailer hier)

Das Musikvideo „Iron Sky“ des Musikers Paolo Nutini (Video hier)

Das Musikvideo „NIV“der Band Lambchop (Video hier)

HEIMAT ist vieles – hier in diesem Fall eine Landschaft, sie ist weit und voller Zeit und Erinnerungen,

sie ist Jahrhunderte alt und beheimatet seit Menschengedenken. Sie ist zeitlos, sie ist tief und verwurzelt, sie ist Geschichte.

Das lässt sich nicht oberflächlich ausdrücken, es ist emotional – wie die Romantik. Unterbewusst wie ein Gemälde.

 

Gemälde sind selten bloße Abbildung, sie sind vielmehr sehnsuchtsvoll und auch einsam.

Wir wollen diese Identität aus Wäldern und Auen audiovisuell nachmalen. Die Abschiede,

welche darin erlebt wurden, aber auch die Geburten, das Neue, was unaufhörlich kommt und wieder geht.

 

Wie die HEIMATlieder klingen können, ist hier zu hören.

Live

Konzertreihe und Live-Events

Um Material und Schöpfung entsprechend einer Uraufführung zu präsentieren, ist ein abschließendes Konzert geplant,

welches gleichzeitig die Premiere für Ausschnitte aus allen 10 Episoden-Filmen darstellen wird.    

 

Live-Events sind zudem ein Anlass, dass alle Porträtierten und Teilhabenden zusammenfinden. Wie eine Band.

Auch wird es während der Produktionsphase an den verschiedensten Schauplätzen und Orten

der Materialnahme kleine, intime Konzertsituationen geben, die auch Teil der jeweiligen Filme sein können.

Zudem sind Mischformen aus Lesung und Performance geplant.

 
 

Der Film

Folge für Folge tauchen wir tiefer in die Heimaten der Menschen in Sachsen ein

Es entsteht eine Serie aus 10 Episoden mit je einer Länge von etwa 15 Minuten.

Jede Episode steht für sich und ist gleichermaßen Teil des Ganzen. Alle Episoden sind miteinander verknüpft.

 

Die HEIMAT-Herzstücke sind demnach: Eine zehnteilige Doku im Programmkino-Format,

eine DVD mit dem gesamten Material, Making-of, Porträts und Konzertmitschnitten,

das HEIMAT-Album mit allen Songs (CD, LP, Digital), sowie eine hochwertige Buchpublikation (Auflage 3000),

welche das Projekt mit all seinen Facetten darstellt (Sammler-Edition, handsigniert, nummeriert).